Was versteht man unter Acrylmalerei?

Mit Acrylmalerei und Arcrylfarben zum Kunstwerk



 
Acrylmalerei ist eine relativ junge Maldisziplin und ihr haftet immer noch der Ruf an, für “zu leicht” befunden zu werden. Grundsätzlich kann man mit Acrylfarben sehr viel mehr exeperimentieren als mit Öl oder Aquarellfarben, es gibt dabei keine festen Regeln wie Trockenzeit bei Ölfarben, und ähnliches. Acrylfarbe selbst ist eine Farbe auf Wasserbasis. Sie enthält ein synthetisches Acrylharz als Bindmittel für die Farbpigmente. Hauptsächlich werden die Farben in Tuben verkauft, wo ihre Konsistenz eher dick und pastos ist, aber es gibt sie auch in Flaschen mit flüssigerer Beschaffenheit. Es gibt natürlich große Qualitätsunterschiede, die vor allem an der Pigmentbeschaffenheit und Menge liegen. Und dann gibt es wie bei allen Farben einfach sehr teuere Farbtöne. Wichtig für Acrylmalerei ist ein saugender Untergrund. Verarbeitet wird die Farbe mit Wasser verdünnt oder direkt aus der Tube oder Flasche. Maler verwenden oft Zusatzstoffe und Malmittel, um gezielt Akzente zu setzen. Es gibt Malmittel, die die Farbe matt oder glänzend erscheinen lassen, manche Mittel verzögern die Trockenzeit, Strukturpasten können untergemischt werden(Bimsstein oder Sand, usw).
Mit Acrylfarbe kann man die Effekte erzielen, dass ein Bild wirkt wie mit Aquarellfarbe gemalt oder wie ein Ölgemälde(übereinander Streichen mehrerer transparenter Schichten), es gibt die sogenannte Impasto-Technik, dabei wird die Farbe so dick aufgetragen, das Abdrücke des Malwerkzeuges übrigbleiben können. Auch Spachteltechnik oder Schwammtechniken werden genutzt. Und die Variationen sind nahezu unbegrenzt.
Man könnte glatt sagen, Acrylfarbe ist ein “Hans Dampf in allen Gassen”, vor allem aber bietet diese Farbe für den Maler hervorragende Möglichkeiten sich auszudrücken.

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