Von Borstenpinsel bis Kolinskypinsel
Welcher Pinsel ist für welche Kunst das Richtige? Viele Maler und Grafiker haben ihre Lieblingspinselsorten. Aber welche Pinsel gibt es überhaupt?
Fangen wir mit dem teuersten Pinsel an.
Der Kolinskypinsel ist für schwungvolle Pinselstriche in Aquarell bestens geeignet. Die Haare des Kolinskypinsel werden auch dem Schweif des Kolinskymarders gewonnen.
Neben dem Kolinskymarder gibt es aber auch noch Rotmarder und Iltishaar die in der Pinselherstellung Verwendung finden.
Der günstige Pinsel ist oft der Borstenpinsel, der für Malgründe geeignet ist. Seine Borsten werden oft aus Schweinborsten gewonnen. Andere Pinsel wie die aus Pferdehaar oder Kunstfasern sind ebenfalls günstige Pinselsorten.
Die Bezeichnung Fehhaarpinsel beschreibt eine Pinselart, die aus dem Schweif eines Eichhörnchens gewonnen wird. Dieser Pinsel ist für Vergoldungen und Aquarellmalerei geeignet und sehr hochwertig.
Die meisten Künstlerpinsel sind aus Fehhaar oder Marderhaar gefertigt. Diese Haare bieten eine optimale Festigkeit und die nötige Biegsamkeit. Der teuere Kolinskypinsel wird oft mit günstigen Marderhaaren kombiniert und somit kein reiner Kolinskypinsel. Achten Sie beim Kauf auf die genaue Bezeichnung.
Reinigen Sie Ihre Pinsel immer gleich nach dem Arbeiten und lagern sie diese nicht kopfstehend im Wasserglas. Das schädigt die Biegsamkeit des Pinsels und den Pinselkopf selbst. Pinsel niemals lange im Reinigungsglas stehen lasen und keine scharfen Reinigungsmittel verwenden. Diese können die Pinselhaare in der Zwinge aufweichen und den Pinsel zerstören. Besonders bei teueren Künstlerpinsel sollten Sie spezielle Pinselreiniger passend zum Pinsel gleich mit dazu kaufen.
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