Designer Tapeten kaufen
In der fünfziger Jahren gab es die Bewegung gute Form, die eine Verbesserung des Geschmacks der normalen Bevölkerung und die auf die Qualität der Industrieprodukte abzielte. Die Bewegung ermunterte viele Firmen Künstler und freischaffende Designer mit der Gestaltung ihrer Designtapeten zu beauftragen. Heute kennt man dies Strategie noch von der Firma Rosenthal und ihrer „Studioline“. Einige deutsche Tapetenhersteller setzten sich dazu mit verschiedenen Kunstschulen in Verbindung. So begann zum Beispiel die Volkwangschule in Essen eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen. Auch die sogenannten Bauhaus-Kollektionen fanden hier ihren Ursprung. Die „ Künstlertapete“ erhielt ihren Namen durch diedeutschen Firma Rasch und wurde durch freischaffende Designer entworfen. Im Jahre 1956 wurde eine Ausstellung „künstlerisches Schaffen, industrielles Gestalten“ organisiert. Hier wurde unter anderem auch die Papiertapeten aus Künstlerhand vorgestellt. Obwohl die Künstlertapeten teurer waren als die Massenwaren, waren es maschinell hergestellte Produkte. Angewendet wurden Seidendruckverfahren, Siebdruckverfahren, Leimdruck oder Handdruck. Der Siebdruck war dabei besonders geeignet der Tapete den Anschein eines handgefertigten Produktes zu verleihen. Auch das sogenannte Do-it-yourself-System verbreitet sich bei den Tapeten rasch. Diese Produkte sollten Anfängern beim Tapezieren die Arbeit erleichtern. Ein weiteres wichtiges Thema wurde auch die wasserfeste Tapete. Dabei wurde eine wasserbeständige Schicht über die Tapete gezogen. Meist bestand diese Schicht aus Vinylharzen. In den sechziger Jahren gab es dann Motive aus Pop und Op-Art für die Kunst Tapeten. Die Beatles wurden so auch auf Tapeten verewigt. Tapeten der 70er Jahre sind auch heute noch beliebte Tapetenmotive.
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