Einen Brennofen für Keramik Porzellan und Ton
Wer nach dem Töpfern im Brennofen seine eigenen Werke selbst brennen möchte, der sollte vorher einige Überlegungen anstellen. Ein Brennofen ist eine hohe Investition und muss gut vorbereitet sein.
Als die gängigsten Modell sind hier die Toplader und die Kammeröfen zu nennen. Die Toplader sehen etwa so aus wie ein grosser Eimer mit Deckel. Sie sind rund und eignen sich am besten für runde Töpferware. Die meisten Brennöfen in dieser Form können mit einem normalen 220 Volt Stromanschluss betrieben werden. Ein durchschnittlicher Ofen in dieser Version hat meist 200 Liter Fassungsvermögen. Die Preise variieren liegen im Schnitt aber bei ca. 3000 Euro.
Ein Kammerbrennofen dagegen hat Einschubfächer und kann wesentlich mehr Töpfergut auf einmal brennen. Die Schubfächer können meist in der Höhe verstellt werden und bieten so Platz für grössere Tonobjekte.
Ein Kammerofen ist aber viel schwerer als ein Toplader und kann auch schon mal bis zu einer Tonne Eigenwicht haben. Kammerbrennöfen werden in der Regel nur mit Drehstrom ( 400 Volt) betrieben. Nur kleinere Ausführungen sind mit normalen 220 Volt zu betreiben.
Kammerbrennöfen kosten im Schnitt ca. 5000- 6000 Euro und benötigen 40- ca. 70 KW Stromleistung in der Stunde.
Elektrische Brennöfen sollten nicht über einen langen Zeitraum auf ihrer maximalen Brenntemperatur betrieben werden. Schalten Sie hier auch hin und wieder niedrigere Temperaturen ein und schonen Sie so Ihren Keramikbrennöfen.
Es gibt auch Brennöfen die mit Gas betrieben werden. Hierbei müssen zusätzlich die Sicherheitsbestimmungen für Gasbetrieb beachtet werden. Insbesondere bei der Lagerung von Gas in geschlossenen Räumen.