So deutsche Keramik töpfern mit Brennofen

Töpfern - vom Gebrauchgegenstand zum Kultobjekt


Das Töpfern von Keramik gehört wohl mit zu den ältesten Kunsthandwerken, die der Mensch kennt. Einzig die Höhlenmalerei ist nach heutigem Wissenstand älter. Diese Handwerkskunst ist iun etwa 15.000- 18.000 Jahre alt. Vermutlich waren es die Chinesen und Japaner, die zuerst mit der Herstellung von Gebrauchsgeschirr begonnen haben.

Beim Töpfern wird heute meist mit Hilfe einer Töpferscheibe und der entsprechenden Menge Ton ein Gefäss getöpfert. Wer mit der Kunst des Töpferns beginnt, kann auch mit Hilfe von Tonwülsten einen Aufbau erstellen. Diese Wulsttechnik nutzten auch schon die Chinesen für Ihre Herstellung von Tongefässen. So können Anfänger ihre Kunst erst einmal ausprobieren ohne viel Töpferzubehör zu kaufen. Zur wasserfesten Arbeitsfläche benötigt man noch ein Modellierholz, auch selbst geschnitzt, einen Schneidedraht und eine oder zwei Schwämme.
Die Töpferscheibe ermöglichte es Tongefässe schneller und in grösserer Anzahl herzustellen. Ausserdem kann man durch den Einsatz der Scheibe feiner und filigraner arbeiten. Töpferscheiben gibt es heute mit elektrischem Antrieb als auch mit Fussantrieb.

Nach der Formarbeit muss das Werkstück trockenen und wird dann anschliessend in einem Ofen gebrannt. Ab einer Brenntemperatur von mindestens 1000 Grad wird die Tonware wasserundurchlässig. Wer einen eigenen Ofen möchte benötigt schon viel Platz. Wegen der Hitze braucht der Keramikofen entsprechenden Abstand zu den Wänden. Die meisten Brennofen zum Töpfern werden mit Gas betrieben. Der eigene Ofen ist mit die grösste Investion für eine Kunsthandwerker der mit Ton arbeiten möchte.
Wer es zu Anfang etwas günstiger haben möchte, kann seine Kunstwerke auch bei einem Töpfer brennen lassen.

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  1. [...] Sie noch einmal einen Kurs zum Töpfern oder eine Zeichenstunde bei einem Maler oder einer Zeichenschule. Auch wenn der Beschenkte noch nie [...]